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Aus dem Gemeinderat

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Aus dem Gemeinderat | 31.03.2025

Grünes Licht für Bebauungsplan „Christof-, Walheimer- und Wilhelmstraße“

Innerörtliche Baulandentwicklung auf dem Areal der ehemaligen Gärtnerei rundet Ortskern ab

Einstimmig hat der Kirchheimer Gemeinderat den Vorentwurf des Bebauungsplans „Christof-, Walheimer- und Wilhelmstraße“ gebilligt. Ebenso einstimmig hat das Ratsgremium die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen und die frühzeitige Offenlegung sowie die Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange eingeleitet. Damit macht das Ratsgremium den Weg frei für die Entwicklung eines innerörtlichen Wohnquartiers durch einen Investor, der Strenger Holding GmbH aus Ludwigsburg. Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. 

Gut besuchte Informationsveranstaltung

Die Informationsveranstaltung im Vorfeld war mit über 70 Personen sehr gut besucht. „Es war eine konstruktive Diskussion und eine positive Grundstimmung spürbar“, betonte Bürgermeister Uwe Seibold. Angedacht seien zwei Beteiligungsverfahren als Planungsgrundlage für den Bebauungsplan. „Im Quartier soll ein kleiner zentraler Aufenthaltsbereich entstehen, Mittelpunkt soll ein Ast mit Reihenhausbebauung und Doppelhäusern unterschiedlicher Typen werden“, erläuterte Stadtplaner Ruprecht Neulinger vom Büro Zoll-Architekten-Stadtplaner aus Stuttgart. Vorgesehen sei auf dem rund 6600 Quadratmeter großen Grundstück ein sehr dichter, komprimierter, attraktiver Wohnungsbau. „Es sollen 29 Wohneinheiten mit je zwei Stellplätzen pro Wohnung entstehen“, so Neulinger. Für die Müllentsorgung seien zwei Standorte angedacht. Ein Durchgangsrecht gebe es für die Allgemeinheit, ein Fahrrecht nur für die Bewohner. 

Vorschläge werden geprüft

Mit der Einteilung bin ich voll einverstanden, was mir nicht gefällt, sind 29 Reihenhäuser. Es wäre sicher Potenzial für ein Mehrfamilienhaus mit barrierefreiem Zugang da“, meinte Gemeinderat Jürgen Schick von der Wählergemeinschaft Kirchheim. „Wir werden prüfen, was möglich ist“, sagte Uwe Seibold zu. „Können Carports zu Schuppen ausgebaut werden, weil es keine Keller gibt?“, fragte Jürgen Brückner. Tiefere Carports sollen möglich sein, um Lager- und Abstellraum zum Beispiel für Fahrräder zu ermöglichen, erläuterte der Bürgermeister. Auf die Frage von Tobias Munz, ob und wie Parkflächen ausgewiesen werden, lautete Seibolds Antwort, die Gemeinde werde prüfen, was in der Lindenstraße möglich sei. Ob es Wohnraum für Mitbürger geben werde, die nicht gut bei Kasse sind, fragte Roland Gamnitzer. Sozialer Wohnungsbau sei bei der Größe und Art dieses Baugebiets nicht möglich, erläuterte der Vertreter des Investors. Die Landeswohnungsbauförderung sehe in diesem Fall nicht vor, sozialen Wohnungsbau zu realisieren. Dazu brauche man Mehrfamilienhäuser.   

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